Christoph Müller

Das Bewusstsein für die vertikale Einschlagsmöglichkeit hat meine horizontale Laufbahn von Jugend an begleitet.  Ich arbeite zwar als Studienberater an der Universität, bin aber überzeugt, dass die beschleunigte Wissensproduktion unserer Tage eher einem ökonomischen Überbietungszwang folgt als der Ausdruck einer Bestrebung zu sein, die irgendwo ankommen will.
Über die Suche nach einer anderen Art des Geistes bin ich zum Kundaliniyoga gekommen und habe in den Lehrerausbildungen dort erfahren, dass yogische Übungen die Empfänglichkeit des Transzendenzorgans entwickeln können – um es etwas hochtrabend auszudrücken. Das hat meiner Zurückhaltung gegenüber esoterischen Konzepten allerdings keinen Abbruch getan. So gehe ich in meditative Übungen eher mit einer experimentellen Offenheit und hoffe, dabei auch  von den Erfahrungen anderer zu hören. Es geht um das bewusste Wahrnehmen von Sinneseindrücken, Empfindungen, Gedanken und Gefühlen –  und  um die Öffnung für das, was diesseits und jenseits positiver Bestimmbarkeit durch den wahrnehmenden Beobachter liegt: Absichtsloses Da-Sein.

MeditationDonnerstags, von 18.45 bis 20.00 Uhr

Nachfragen gern an meine Mailadresse: molinarius@web.de

Christoph Müller